Die Digitalisierung hat es möglich gemacht, Menschen schneller und effizienter zu ihrem Recht zu verhelfen. Das Schlagwort hierfür heißt: Legal Tech. Innovationen wie Smartlaw, Flightright.de oder Geblitzt.de zeigen, wie solche softwarebasierten Geschäftsmodelle funktionieren. Wer sich als Anwalt zurücklehnt und glaubt, er könne seine Dienstleistungen unverändert anbieten, der läuft Gefahr, dieser rasanten Entwicklung als erster zum Opfer zu fallen. Denn eines hat uns die Digitalisierung bis heute gelehrt – sie geht schneller als wir glauben!

Gegen sinkende Honorare müssen Sie mit neuen Ansätzen kämpfen

Diese finden Sie nur in einem moderierten und systematischen Entwicklungsprozess, möglichst mit einem interdisziplinären Team, mit dem Sie an neuen kundenorientierten Lösungen mit Mehrwert arbeiten. Diese lernende Haltung hilft Ihnen, Ihr Geschäftsmodell dauerhaft weiterzuentwickeln. Nur so können Sie Ihre individuellen Stärken ausbauen und Ihre Mandanten, die zunehmend als Kunden agieren, zielgenau und überregional erreichen. Sie brauchen die richtige Haltung und die passende Methode.

Mit Design Thinking bekommen Sie beides: Haltung und Methode

Design Thinking ist eine aus den USA stammende Innovationsmethode, die sich auszeichnet durch:

(1) eine multiperspektivische Beschäftigung mit der Ausgangsfrage und Problemstellung,

(2) eine intensive, empathische und starke Nutzerorientierung (Welche Auswirkungen haben mögliche Lösungen für die Zielgruppe?)

(3) in den unterschiedlichsten Anwendungsgebieten.

Design Thinking ist ein pragmatischer und lösungsorientierter Prozess mit einer beeindruckenden Erfolgsbilanz. Als Modell wird es u.a. seit 10 Jahren am Hasso-Plattner-Institut (Uni Potsdam) gelehrt.

Im Prozess ist die eigene Haltung gegenüber Veränderung entscheidend

Ja, es ist eine Herausforderung für eine Branche, die per Definition immer Recht hat, auf die lernende Seite zu wechseln. Allerdings ist das ein entscheidendes Kriterium des Design Thinking, um Veränderungschancen zu erkennen. Denn erst die lernende Haltung öffnet den Blickwinkel und den Weg für neue und kreative Lösungen. Ein Beispiel für eine serviceorientierte Entwicklung: Die Kunden eines Unternehmens waren mit dem Service sehr unzufrieden, den Mitarbeitern des Beschwerdemanagements waren die Hände gebunden. Nach einem Design Thinking-Prozess entwickelten die Mitarbeiter günstige, neue Lösungen und konnten so die Kundenzufriedenheit messbar erhöhen.

Mit Design Sprints, Workshops oder Seminaren gehen Sie neue Wege

Die Vielseitigkeit des Design Thinking macht es möglich, dass auch Anwälte ganz neue Geschäftsmodelle entdecken, die Effizienz ihrer Arbeitsorganisation erhöhen und eine größere Kundenzufriedenheit erreichen.

Warum ist Design Thinking besonders?

In Design Thinking-Seminaren herrscht Offenheit, Energie, ein wertschätzender Umgang untereinander und es gibt Vereinbarungen innerhalb der Teams. Die Teilnehmer können sich somit auf die Entwicklung neuer, partnerschaftlicher Geschäftsmodelle und ihre Spezialisierung konzentrieren. Einfache Entwürfe z.B. von Webseiten (sog. low-fidelity oder Papier Prototypen) werden weiter-entwickelt und getestet.

Rasch wird der Kontakt mit realen Kunden etabliert. Der Mandant wird zum Kunden/Nutzer, dem mit Empathie zu begegnen ist. So können Teilnehmer in diesem 6-Phasen-Prozess neue menschliche Dienstleistungen kreativ entwickeln.

Wir befinden uns in einer Zeit der Umbrüche

Innovative Anwaltskanzleien haben erkannt, dass sie mit Legal Tech erheblich effizienter arbeiten können. Ob selbstlernende Software (KI), die riesige Datenmengen durchkämmen kann, oder legale Chatboxes und Blockchain – immer öfter werden Algorithmen die Arbeit von Juristen oder Back-Office-Arbeitnehmern übernehmen.

Legal Tech schreitet voran. Der digitale Wandel und Design Thinking bieten aufregende neue Chancen für Rechtsanwälte – gestalten Sie jetzt Ihre Zukunft!

Mit kollegialen Grüßen

Karla Schlaepfer

 

  
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